Ein Essay über das Salz als Symbol alchemischer Fixierung und der Beständigkeit des gegebenen Wortes, zwischen Kabbala, biblischer Tradition und der Ethik des Bundes.
Ein Essay über Josef von Ägypten, von seinen Brüdern 'Herr der Träume' genannt, und über die Traumdeutung als legitimen — und gefährlichen — Weg der Annäherung an das Heilige.
Ein Essay über den Totenkult im nordöstlichen Sertão Brasiliens, der Volkskatholizismus, populären Spiritismus und geistigen Synkretismus als legitime Ausdrucksformen des Glaubens der einfachen Menschen betrachtet.
Ein Essay über Dante Alighieris Göttliche Komödie, gelesen als symbolischer Weg der Seele zwischen Fall, Reinigung und Schau, im Licht der initiatischen Tradition und des Glaubens.
Ein Essay über die Freimaurerschürze als Symbol der Reinheit der Absicht, der inneren Arbeit und der ethischen Verpflichtung des Eingeweihten zur Erbauung seiner selbst.
Ein Essay über das Sefer Yetzirah, den grundlegenden Text der jüdischen Mystik, und seine Vision von der Erschaffung der Welt durch die hebräischen Buchstaben und die urzeitlichen Zahlen.
Ein Essay über die spiritistische Medialität als Dienst der Nächstenliebe und Aufnahme, der über Obsession, spirituelle Heilung und ethische Fürsorge angesichts unsichtbaren Leidens nachdenkt.
Ein Essay über den Baal Shem Tov, den Chassidismus und die Idee, dass die göttliche Gegenwart im einfachsten Alltag wohnt, wobei sich die devekut als Lebensweg und nicht nur als Ekstase offenbart.
Ein Essay über Jerusalem als historische Stadt und als geistiges Symbol, der Judentum, Christentum, Eschatologie und vergleichende Mystik mit Ehrfurcht und Urteilskraft durchquert.
Ein Essay über die gnostische Kosmologie, den Mythos vom Pleroma und dem in der Materie verbannten göttlichen Funken, sowie über die geistige Sehnsucht als Weg der Rückkehr zum Ursprung.
Ein Essay über den Erzengel Michael, der die katholische Volksfrömmigkeit und die engelhafte Präsenz in den Grimoires durchwandert und über Glauben, Symbol und geistliche Unterscheidung nachsinnt.
Ein Essay über das Schemhamphorasch, die siebzig und zwei aus dem Exodus abgeleiteten Namen, und den wesentlichen Unterschied zwischen ehrfürchtiger Anrufung und geistlicher Gewalt der Aneignung.